Samstag, 24. August 2013
Mittwoch, 21. August 2013
Sonntag, 18. August 2013
Donnerstag, 1. August 2013
BDSM How To: Erniedrigung
BDSM How To: Erniedrigung
Im DS Kontext erzielt die Erniedrigung eines Partners durch den anderen sexuelle Erregung bei Dom und Sub.
Erniedrigende Dienste
Den Partner oral befriedigen zu müssen und dabei Lust zu spenden, ohne selbst taktile Reize zu empfangen, kann an sich schon erniedrigend sein.
- Aufgabe der Sub kann es sein, ihren Partner möglichst lange erregt zu halten, ohne dass er einen Orgasmus bekommt oder ihn zum bestimmten Zeitpunkt dorthin zu bringen. Eine zusätzliche Erniedrigung kann es sein, wenn die Sub den Penis nach dem Orgasmus im Mund behalten muss, bis er wieder steif wird. Den Samen des Partners schlucken zu müssen, kann den Dienst der sexuell gefügigen Sub von normalem Sex trennen. Für ungenügende Leistung, z.B. wenn zuviel von den Zähnen zu spüren war, hat die Sub natürlich mit Strafe zu rechnen.
- Die Domme kann sich den Kopf ihres Sub zwischen die Beine ziehen und sich von einem Orgasmus zum nächsten lecken lassen, während sie es sich am Tisch bequem gemacht hat und isst oder liest. Dabei kann sie ihn mit den Worten "Willst du auch noch einen Orgasmus, dann streng dich an!motivieren. Sich seine abschließende Belohnung verdienen zu müssen, ist keineswegs ungewöhnlich für einen Sub und die Aussicht darauf wird ihn noch gefügiger machen - wobei die Belohnung natürlich nach wie vor der Willkür der Domme unterliegt und auch mal ausbleiben kann. ;-)
Den eigenen Samen schlucken zu müssen ist für viele Männer sehr erniedrigend. (Komisch eigentlich, erwarten sie das doch sonst selbstverständlich von ihren Frauen.) Wenn der Mann in ein Kondom ejakuliert hat, kann man ihn dieses auslecken lassen oder später als Grundnahrungsmittel (Eiweiß ist gesund) verabreichen. Wenn Domme den Sub masturbiert, ihm dabei vielleicht noch verbietet zu kommen, und der Sub dann trotzdem abspritzt, ist es doch naheliegend, ihn die Schweinerei wieder beseitigen zu lassen. Oder durfte der Sub seinen Orgasmus in der Partnerin erleben, kann man ihn das aus der Vagina laufende Sperma lecken lassen. Dies erspart den Gang ins Badezimmer und beschert Domme ja vielleicht noch einen weiteren Orgasmus.
Noch erniedrigender, als dem geliebten Partner etwas Gutes zu tun, ist es, einem leblosen Gegenstand, der nie befriedigt ist und wo somit kein Ende abzusehen ist, lecken zu müssen. So kann man Sub einen Dildo, den er in der Hand hält oder der irgendwo befestigt ist, voller Wollust lecken lassen. Es gibt spezielle 'Trainigsknebel', die extra die Form eines Penis haben. Zum Üben kann man einem Sub auch eine Banane zum Blasen geben. Wenn er nicht aufpasst, werden auf ihr eindeutige Spuren der Zähne zurückbleiben.
Eine weitere Steigerung der Erniedrigung kann es sein, dem Dom das Poloch lecken zu müssen (Rimming). Dies ist aber gesundheitlich nicht unbedenklich, da vom letzten Stuhlgang Bakterien zurückgeblieben sein können, die im Mund nun wirklich nichts verloren haben. Auch können auf diese Weise einige Krankheiten, u.a. Hepatitis, übertragen werden (s.A. 5). Falls man bereit ist, dieses Risiko einzugehen, sollte der Partner sich vorher wenigstens gründlich den Hintern waschen - vielleicht verbunden mit der Ankündigung, warum er sich gerade den Hintern waschen geht...
Golden Shower
Urin ist bei gesunden Menschen eine sterile, klare, leicht gelbliche Flüssigkeit mit einem gewissen Eigengeruch, die bei vielen Menschen Ekelgefühle auslöst. Daher kann es eine sehr erniedrigende Strafe sein, den Sub anzupinkeln (in der Dusche oder auf wasserundurchlässiger Unterlage). Es empfiehlt sich, wenn man sowas vor hat, vorher möglichst viel zu trinken; Kaffee, Tee und Bier verstärken den Harndrang. Trotzdem kann es passieren, dass Dom/me im entscheidenden Augenblick zu aufgeregt ist, um den Schließmuskel der Blase zu entspannen. Am besten übt er/sie das vorher mal.
Eine weitere Steigerung ist, den Sub das Urin schlucken zu lassen. Dies sollte man zuvor aber auf jeden Fall absprechen, da allein die Vorstellung hieran Übelkeit auslösen kann. Der Geschmack des Urins ist am neutralsten, wenn man vorher möglichst viel Wasser getrunken hat. Die Gerbstoffe in Kaffee, Tee und der Genuss von Spargel machen es bitter und verursachen einen unangenehmen Geruch.
Gebrauch als Gegenstand
In etlichen SM-Cartoons findet man Zeichnungen von Frauen (meistens mit ewig langen Beinen und einer atemberaubend geschnürten Wespentaille), die in extremen Positionen als Möbelstücke gefesselt sind.
Derartiges wird man nur mit den allerwenigsten Menschen machen können. Aber man kann einen Menschen als Garderobe in die Ecke stellen, oder ihn auf allen Vieren knienlassen und auf seinem Rücken das Frühstück bereiten. Auch kann man ihn sicher als Fußschemel gebrauchen, sollte sich aber nicht auf seinen Rücken setzen - zumindest nicht in die Mitte, sondern wenn dann auf die Schultern oder den Po - seine Bandscheiben werden es einem danken.
Verbale Demütigung
Das Machtverhältnis kann auch in der gewählten Sprache zum Ausdruck kommen. So kann der Dom sich mit Titeln wie `Master, Sir, Lord, Gebieter, Mistress, Madame, Herrchen' anreden lassen oder er fordert vom Sub, immer in ganzen Sätzen zu antworten. So ist es üblich, den Sub, wenn er sich entschuldigt, den Grund für seine Entschuldigung explizit nennen zu lassen.
Eine andere Form von verbalem Spiel ist die Ankündigung von Dingen, die der Dom mit dem Sub zu tun gedenkt oder das Drohen mit Strafen. Solche Ankündigungen leben von dem Wissen, dass der Dom die Macht hat, dieses auch umzusetzen, und den Erinnerungen an bisherige Spiele. Sie können somit Vorfreude und Fantasien auslösen und dazu führen, dass der Sub sich den Rest des Tages nur halb auf seine Arbeit konzentrieren kann.
Je nach Geschmack der Spielenden kann der Dom den Bottom auch damit aufziehen, dass er es schön fände so behandelt zu werden und dass ihm seine Erregung anzusehen sei. Manche Subs mögen es, 'abwertend' tituliert zu werden. So kann es sein, dass ein(e) Sub, wenn sie mit Schlampe angeredet wird, keineswegs beleidigt ist.
Außerdem kann der Sub gezwungen werden, seine Gefühle zu beschreiben, sich selbst zu erniedrigen oder um eine Bestrafung zu bitten und sich anschließend dafür zu bedanken.
Die Gefahr bei solchen Spielen ist, dass der Dom in den meisten Fällen nur sehr schlecht einschätzen kann, wie der Sub diese Situation gerade empfindet, dieser sich vielleicht persönlich gekränkt fühlt und so ein Schaden in der Beziehung entsteht, der sich nur schwer wieder reparieren lässt.
Montag, 29. Juli 2013
BDSM How To: Zofendienst, Crossdressing
BDSM How To: Zofendienst, Crossdressing
In eine Dienstmädchenuniform (French Maid) gesteckt zu werden, ist eine Fantasie, die vielleicht bei Männern häufiger anzutreffen ist. Diese Rolle verbindet die Aufgabe, beflissentlich zu dienen, mit einem niedlichen, erotischen, eventuell entwürdigend empfundenen Äußeren. Typischerweise besteht ein solches Kostüm aus einem kurzen schwarzen Kleid, das mehr freilässt als zu verbergen, kombiniert mit einer Schürze mit Rüschen, eventuell einem passenden Häubchen und natürlich High Heels oder auch in ein Korsett geschnürt.
Hat man einen Sub mit diesem Faible, kann Dom/me sich nicht nur herrschaftlich bedienen lassen, eventuell lässt sich so auch lustvoll das Problem der Hausarbeit lösen ;-)
Zofe ist eigentlich eine eher altertümliche Bezeichnung für eine Kammerdienerin. Typische Aufgaben einer Zofe sind Waschen, Ankleiden und Schminken der Herrin. Im DS-Kontext gehören oft Demut, völliger Gehorsam und Schamlosigkeit, sowie die Bereitschaft zu sexuellen Dienstleistungen dazu, wobei die eigene sexuelle Befriedigung zur Belohnung für Wohlverhalten degradiert wird und der Willkür der Herrin unterliegt und damit eine Form des EPE (s.A. 3.3) ist.
Zofen werden in der Regel nicht willkürlich, sondern für Vergehen, die sich aus ihrem Dienstverhältnis ergeben, bestraft. Sofern sie gefesselt werden, dann in einer Art, die sie behindert, aber nicht an der Arbeit hindert. So können die Handgelenke mit einer längeren Kette hinter dem Rücken verbunden werden oder eine Kette am Fußgelenk oder Halsband hindert sie daran, die Küche zu verlassen, bevor sie mit dem Abwasch fertig sind.
Das Spiel mit den Klischees vom anderen Geschlecht
Die Palette für interessante, feminine Kleidung ist einfach breiter als die für Männer und schon aus diesem Grund könnte mann versucht sein, dort Anleihen zu machen. Das Pendant zum Minirock, der viel freilässt und durch die einfache Möglichkeit des Hochziehens fast ungehinderten Zugriff bietet, ist für Männer noch nicht erfunden - zumindest nicht in einer Form, mit der mann sich auch unter Leute wagen kann, ohne gleich allzu großes Aufsehen zu verursachen.
Im Gegensatz zu Transvestiten, die sich aus eigenem Antrieb als Frau kleiden, soll es hier um die 'erzwungene' Verwandlung gehen (Forced Feminization). Insbesondere für Männer kann es erniedrigend, aber auch sehr erregend sein, typische Frauenkleidung tragen zu müssen und ihre Fetische wie Strümpfe, High Heels und Kleider am eigenen Körper zu spüren.
Die Präferenz liegt hierbei eindeutig auf vermeintlich typisch femininen Kleidungsstücken wie Kleidern, Korsetts, hübschen Dessous, Strümpfen und High Heels, manchmal kombiniert mit Langhaarperücken und kräftigem Makeup. Wenn es um ein besonders niedliches (beschämendes) Outfit mit Rüschen Petticoats geht, spricht man auch von Sissification.
Zum femininen Äußeren kann eine 'Ausbildung' im richtigen Laufen mit schwingenden Hüften oder anmutigem Sitzen ohne übereinander geschlagene Beine kommen. Vielleicht muß sich die Zofe auch die Beine und den Po rasieren sich zu schminken üben oder die Zehennägel lackieren und sich permanent in solch ansprechendem Zustand halten. Am Wochenende kann man ihr auch mal lange Fingernägel ankleben und gucken, wie sie ihre Aufgaben damit erledigt kriegt.
Für viele wird es aufregend sein, im Alltag unter der normalen Kleidung Nylonstrümpfe oder schicke Dessous tragen zu müssen.
Wem die Anleitung durch einen Partner für derartige Spiele fehlt, der findet im CrossDressing Guide Tipps zur Kleidungswahl und Makeup.
Ein besonders erniedrigendes Spiel kann es sein, den Sub weibliche Wäsche kaufen zu schicken, oder die Verkäuferin in der Damenabteilung zu fragen, ob sie dieses Höschen auch in einer für den Sub passenden Größe habe. Viel Mut erfordert es bei den meisten Männern, wenn man sie gar in weiblicher Kleidung spazierenführt.
Vielen Frauen erscheint die Vorstellung ihres Partners in Frauenkleidern befremdlich. Dabei könnte es doch so praktisch sein, ihn ins Dienstmädchenoutfit zu stecken und den Abwasch machen zu lassen. Oder wenn ihm nach einigen Stunden die Füße in den High Heels wehtun, wird er anläßlich der nächsten Party vielleicht mehr Verständnis bei der Schuhwahl aufbringen. ;-)
Bei Frauen kommt ein vergleichbares Interesse an der Kleidung des anderen Geschlechtes deutlich seltener vor. Ob dies daran liegt, dass männliche Kleidung weniger mit Erotik assoziiert wird oder daran, dass es in der Mode für Frauen heute sowieso beliebig viele Anlehnungen an die Kleidung der Männer gibt, mag jeder selbst abwägen.
In der Lesbenszene gibt es die Butches, die sich betont maskulin geben und kleiden. Als typisch maskulin werden dann feine Anzüge oder Militäruniformen mit Springerstiefeln angenommen. Auch mag es für eine Frau eine interessante Erfahrung sein, mal mit einem Dildo in der Hose rumzulaufen und damit sogar einen Mann zu ficken (s.A. 4.6).
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